Auto fahren in Italien

In Italien Auto zu fahren ist wahrhaftig kein Vergnügen. Wenn man sich in einem Versicherungsvergleich die Preise für die Prämien der Versicherungen fürs Auto in Italien ansieht, wird einem klar, dass die Schäden, die das ganze Jahr über gemeldet werden, schon enorm hoch sind. Die Italiener haben, was das Autofahren angeht, einen nicht so guten Ruf. Viele Touristen lassen aus diesem Grund, wenn sie in Italien am Urlaubsort angekommen sind, ihr Auto auch auf dem Hotelparkplatz stehen. Gefährlicher, als in Frankreich Auto zu fahren, ist es aber in Italien auch nicht. Die Italiener sind allerdings durchaus ein bisschen temperamentvoll. Wer sich trotz aller Bedenken in den Verkehr stürzt, der sollte möglichst mit dem Verkehrsfluss fahren. Und zwar immer recht zügig. Wo man aufpassen muss, ist das Parken.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Verkehrsregeln in Italien

Die Verkehrsregeln in Italien sind mit den deutschen fast identisch. Beim Tempolimit innerorts muss man in Italien auch darauf achten, dass die Tachonadel nicht auf über 50 km/h steigt. Und auf der Landstraße darf man in Italien nur 90 km/h fahren. Auf Autobahnen sind 130 km/h gestattet. Was vielleicht ein bisschen beruhigend ist: Es kommt weder auf Landstraßen noch auf Autobahnen zu langen oder häufigen Staus. Und ebenfalls registriert man schon seit Jahren in Italien weitaus weniger Unfälle als in Deutschland. Auch wenn eben die Italiener immer wieder als recht temperamentvoll beim Fahren hingestellt werden. Wenn es mal knapp werden sollte bei Überholmanövern bremsen Italiener im Übrigen sehr viel schneller ab und geben den Überholvorgang auf. Es kommt allerdings häufig vor, dass Italiener eine rote Ampel überfahren.

Unfälle ohne Polizei abwickeln ist üblich

Auch wenn die Italiener eigentlich alle eine Autoversicherung haben, werden von den Südländern vorzugsweise Unfälle mit Blechschäden am liebsten ohne Polizei abgewickelt. Das heißt, die Schadensregulierung wird von den beiden Unfallgegnern ausgehandelt. Darin sind die Italiener recht groß. Und das spart Zusatzkosten für die Versicherung. Ansonsten würde diese noch teurer werden. Viele Italiener könnten dann womöglich eine Vollkaskoversicherung nicht mehr bezahlen. Touristen sollten dennoch die Polizei holen. Denn viele Unfälle sind auch absichtlich herbeigeführt, wenn zu sehen ist, dass es sich um Ausländer am Steuer handelt.