Besonderheiten beim Auto fahren in Italien

Die Italiener haben keinen besonders guten Ruf was das Autofahren angeht. Wer mal einen Versicherungsvergleich durchführt, der wird feststellen, dass die Italiener ganz schön viel für ihre Autoversicherung bezahlen müssen. Aus diesem Grund wickeln viele Italiener bei einem Unfall mit Blechschaden diesen auch direkt vor Ort mit dem Unfallgegner ab. Touristen sollten sich darauf nicht unbedingt einlassen und die Polizei rufen. Dies hat auch etwas mit ihrer eigenen Versicherung zu tun. Denn eine solche Art der Schadensabwicklung ist in Deutschland nun einmal nicht üblich. Häufig sind Unfälle, in die Touristen verwickelt sind, auch fingiert, das heißt absichtlich herbeigeführt. Grundsätzlich haben Italiener keinen guten Ruf was das Autofahren angeht. Sie gelten als aggressiv und das Gaspedal ständig tretend.

Foto: Bildpixel  / pixelio.de
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Unbedingt Verkehrsregeln beachten

Die Italiener neigen zum Beispiel dazu ab und zu mal eine rote Ampel zu überfahren. Beim Überholen sind sie auch nicht zimperlich. Es wird auch viel gehupt. Wer in Italien als Tourist unterwegs ist, der sollte sich natürlich an die Verkehrsregeln halten. So muss man wissen, dass man wie in Deutschland in Ortschaften 50 km/h fahren darf. Auf Landstraßen sind es 90 km/h und auf Autobahnen 130 km/h. Auf den Autobahnen in Italien gibt es im Übrigen moderne Verkehrsschilder. Diese zeigen unter anderem auch an, wie lange man noch bis zum Ziel benötigt. Das System errechnet das anhand der aktuellen Verkehrslage. Allerdings muss man dann schon die vorgegebene Geschwindigkeit fahren, damit die Berechnung auch stimmt. Baustellen und Staus werden über dieses System ebenfalls angezeigt.