Die Landschaft auf Madeira

Ich wollte gerne einmal mit meinem Freund in den Urlaub fahren. Lange Zeit haben wir hin und her überlegt, wohin es uns verschlagen soll und irgendwann sind wir dann auf Madeira gestoßen. Die Insel ist von uns aus gut mit einem Direktflug zu erreichen und so fiel unsere Wahl auf Madeira. Nachdem wir gebucht hatten, haben wir auch gesehen, dass es viele Angebote zum Thema Madeira Wandern gibt. Dort kann man wohl unheimliche viele Touren mitmachen und die Landschaft ist wunderschön. So haben wir uns im Voraus schon darum gekümmert, bei einer Wandergruppe einen Platz zu bekommen. Das klappte auch recht gut und so stand unsere erste Wanderung nach einer Woche an. Die Landung auf Madeira war ein wenig holprig. Das Flugzeug musste noch einmal durchstarten und setzte dann beim zweiten Mal erst zur Landung an. Erst später erfuhren wir, dass auf Madeira einer der gefährlichsten Flughäfen der Welt ist, aber abgehalten hätte uns das von diesem Urlaub auch nicht. Wir waren nur verwundert, weil wir aus dem Fenster gar keinen Flughafen sehen konnten, als das Flugzeug zur Landung ansetzte.

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Foto: FF16 / pixabay

Heil heruntergekommen sind wir aber natürlich trotzdem und in den letzten Jahren ist hier auch nie etwas passiert. Unten angekommen nahmen wir uns ein Taxi und fuhren zum Hotel. Die Landschaft auf Madeira ist wirklich sehr schön. Ich habe selten solch eine grüne Insel gesehen wie hier. Überall gibt es Bäume, so weit man sehen kann, die Strände sind sehr schön, auch wenn es nur Wenige gibt und die Steilklippen sind ein absolutes Highlight. Für die Steilklippen ist Madeira auch bekannt und bei unserem Hotel waren sie direkt vor der Nase. Das war toll, denn es gab keinen Strand, sondern einen in Stein gehauenen Zugang ins Meer. Für Kinder ist das wahrscheinlich nicht so praktisch, aber für uns war es ein richtiges kleines Abenteuer. Wenn man schwimmen gehen wollte, ging man die Treppen hinunter. Etwa auf der Hälfte der Strecke gab es einen kleinen Liegeplatz mit Liegen und Sonnenschirmen, von dem aus man direkt auf das Meer schauen konnte. Wenn man weiter ging, gelangte man zum Wasser und konnte direkt von der untersten Stufe ins Wasser gehen.