Wander- Wochenende im Engadin

Ich gehe unheimlich gerne Wandern und so habe ich mich mit meinem besten Freund verabredet um wieder einmal ein schönes Wander- Wochenende zu veranstalten. Die Routen haben wir schon im Voraus geplant und wenn nicht hätten wir auch vor Ort noch planen können. Die meisten Wege sind ausgeschildert und es gab auch genug Kartenmaterial an der Rezeption unseres Hotels. Da standen auch fast alle Routen drin, die wir uns ausgesucht hatten und so hatten wir uns quasi ein wenig umsonst den Aufwand gemacht. Schlimm war das nicht, denn es ist auch immer Vorfreude mit im Spiel und meist waren unseren geplanten Routen zumindest ein wenig anders. Besonders rund um St. Moritz kann man sehr gut Wandern gehen. Hier gibt es sehr viele Wanderstrecken, denen man nur folgen muss und kommt an wirklich hübsche Orte und schöne Aussichtspunkte. Nach unserer Ankunft am Freitag haben wir uns aber erst einmal ein bisschen Auszeit gegönnt und saßen den ganzen Abend in der Sauna.

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Foto: PublicDomainPictures / pixabay

Wir haben über Gott und die Welt geredet und die Zeit zu zweit richtig genossen, denn oftmals hat man zu Hause keine Zeit für Freunde, weil man viele andere Verpflichtungen hat. Manchmal brauche ich es dann, dass ich ohne Frau und Kinder losziehen kann und einfach so bin, wie ich eben bin und wie mich mein bester Freund kennt. Das Engadin war der ideale Ort für uns, weil er nicht weit weg ist und wir mal eben dorthin fahren konnten. Schön fand ich auch den kleinen Ort Pontresina. Dort ist es sehr idyllisch und es gibt sehr viele Wandermöglichkeiten. Die Engadiner Seenplatte ist sehr schön und so haben wir uns oft auch abends auf eine Bank gesetzt und dort ein oder zwei Biere getrunken. Für mich war es auf jeden Fall eine sehr angenehme Zeit. Einmal haben wir eine sehr lange Tour gemacht, in den uns eine kleine Hütte gerettet hat. Eigentlich wollten wir schon umdrehen, weil uns die Füße wehtaten, aber dann kam die Hütte in Sicht und so wollten wir unbedingt noch dorthin. Vor Ort haben wir eine lange Pause gemacht und danach ging es den Berg auch viel lockerer wieder hinunter.