Wandertouren auf Mauritius

Als ich zusammen mit meinem Freund Ferien auf Mauritius gemacht habe, haben wir beide zusammen immer unheimlich viel unternommen. Vor unserer Reise haben wir uns deswegen darüber informiert, was man vor Ort alles machen kann. Es war uns wichtig, nicht nur am Strand zu liegen, auch wenn es hier richtige Traumstrände gibt. Zuerst sind wir natürlich hauptsächlich spazieren gegangen, denn das kann man in den Vulkanlandschaften, in den Tropenwäldern und an den weißen Sandstränden am besten. Wir haben alle Ecken abgelaufen, die wir zu Fuß erreichen konnten, doch irgendwann wollten wir mehr. Wir wollten die Zuckerrohrfelder sehen und durch den Urwald laufen, der auf Mauritius noch sehr ursprünglich ist. All das wollten wir uns nicht entgehen lassen und so haben wir ein paar Touren gebucht, die uns ins Landesinnere gebracht haben. Gerade Wandern kann man auf Mauritius besonders gut. Rund 330 km Küstenlinie gibt es und so kann man hier wunderbar die Gegend erkunden. Viele Wege führen von der Küste ins Landesinnere, auf denen man Trekkingtouren mitmachen kann.

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Foto: tpsdave / pixabay

Das größte Wandergebiet umfasst ca. 6.500 Hektar und liegt im Nationalpark Gorges de la Rivière Noire im Südwesten von Mauritius. Hier schlängeln sich rund 50 km Wanderwege durch tiefe Schluchten und hinauf auf den höchsten Berg der Insel. Vorbei kommt man auch an den Wasserfällen von Chamarel. Wer lieber an der Ostküste unterwegs sein will, geht zur Domaine du Chasseur, einem herrlichen Fleck von 950 Hektar Größe. Hier befindet sich der Lion Montain, auf dem viele exotische Pflanzen und Tiere ihr zu Hause haben. Es gibt viele Affen, Wildscheine und den Java- Hirsch zu sehen. Alle gibt es im privaten Naturpark Le Val im Osten des Hochlandes zu sehen. Eintritt kostet der Park natürlich auch, aber es lohnt sich wirklich, ihn anzuschauen. Hier lebt auch das seltenste Tier der Welt, er Mauritius- Falke. Wer ihn zu Gesicht bekommt, soll in der nächsten Zeit Glück haben – so heißt es zumindest. Wir haben die Ausflüge sehr genossen und waren später auch mit dem Pferd und mit dem Fahrrad unterwegs, um andere Facetten der Insel zu sehen und uns auch einmal schneller bewegen zu können.