Wiedersehen im Engadin

Mein Freund war gerade aus seiner einjährigen Weltreise wieder da und nun wollte ich zu diesem Abschluss noch einmal mit ihm in den Urlaub fahren. Außerdem habe ich mich sehr gefreut, ihn wieder zu haben und so war ein gemeinsamer Urlaub einfach eine gute Idee. Da er viel gewandert ist, wollten wir es uns in einem der Wellnesshotels Schweiz gutgehen lassen. Wir buchten ein ganzes Wellness- Paket, checkten in ein luxuriöses Hotel ein und waren total begeistert, dass es gerade einmal 4 Stunden Fahrt von unserem Zuhause entfernt lag. Wenn es uns gefällt, könnten wir öfter herkommen, um dem Alltag zu entfliehen und nur für uns beide da zu sein. Das Grand Hotel Kronenhof sagte uns von Anfang an zu. Nicht nur die Website ist sehr vielversprechend, sondern auch das Hotel, wenn man davor steht. Das Gebäude ist schon sehr alt, wurde aber öfters renoviert und sieht daher sehr hübsch aus. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht heraus, als wir die Eingangshalle mit der Rezeption betreten haben. Wir checkten ein, wurden auf unser Zimmer gebracht und mein Freund war die ganze Zeit begeistert.

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Foto: NikosKontovas / pixabay

Er hatte unterwegs auf seiner Weltreise teilweise in Bambushütten geschlafen, was natürlich sehr spannend, aber nicht sonderlich bequem gewesen ist. Hier hatte er nun ein grandioses Kontrastprogramm zu dem, was er im letzten Jahr gewohnt gewesen war und so hat er sich natürlich sehr gefreut. Wir guckten uns im Zimmer um und befanden es für sehr gut. Es gab einen kleinen Kamin, an dem ich unbedingt einen heißen Kakao zu später Stunde trinken wollte und ein riesengroßes Bett. Ein Sofa, Fernsehen und einen Schrank gab es auch noch und das ganze Zimmer war sehr geschmackvoll eingerichtet. Die Atmosphäre im ganzen Hotel war sehr gut, was ich wichtig fand, und so haben wir uns sofort wohlgefühlt. Jetzt mussten wir nur noch herausfinden, wie die Umgebung ist und dafür brachen wir zu einem kleinen, gemütlichen Spaziergang durch´s Engadin auf. Unterwegs sahen wir die Skifahrer auf dem Berg, konnten Menschen beim Schneeschuhwandern beobachten und wieder Andere, die Schlittschuh fuhren. Ich war total überrascht, dass man hier vor Ort so viel machen kann und wollte auch all diese Dinge unternehmen.